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29. September 2026 um 19:02 Uhr als Antwort auf: Tochter heiratet, Gastgeschenk Tee für 80 Gäste, was passt? #11767
Katrin B.
TeilnehmerIch würde einen milden, unaufdringlichen Tee wählen, weil Geschmäcker bei 80 Leuten verschieden sind. Etwa einen Darjeeling oder einen Jasmingrüntee. Zur Verpackung: aromadichte Tütchen mit Zipp oder kleine Blechdosen. Reines Papier lässt den Duft schnell entweichen. 20 Gramm reichen für 8 bis 10 Tassen.
21. September 2026 um 22:00 Uhr als Antwort auf: Pu-Erh Kuchen gekauft, riecht nach nassem Keller, kaputt? #11763Katrin B.
TeilnehmerDen Waschaufguss wirklich nicht auslassen. Dann mit kochendem Wasser, 15 bis 20 Sekunden für die ersten Aufgüsse, später länger. Beim Kuchen nicht mit dem Messer zerhacken, sondern mit einer Nadel oder einem Pu-Erh Messer Stücke lösen. Lagern am besten luftig, aber ohne Licht.
7. September 2026 um 20:20 Uhr als Antwort auf: Japanische Teezeremonie besucht, was hab ich da eigentlich getrunken? #11753Katrin B.
TeilnehmerJa, das war Matcha, vermutlich ein dünner (Usucha). Die Schale dreht man, damit man nicht aus der schönen Vorderseite trinkt, das ist eine Geste des Respekts. Die Süßigkeit vorher nimmt dem Tee etwas die Herbe. Falsch machen kann man wenig, meist wird vorher erklärt, was zu tun ist. Ich war mal in Kyoto bei einer und so nervös, dass ich fast die Schale fallen ließ.
30. August 2026 um 12:40 Uhr als Antwort auf: Offener Tee oder Beutel: Eure Erfahrungen mit kleinen Teeläden #11749Katrin B.
TeilnehmerMein Laden in Hamburg lässt mich an jedem Tee riechen und oft auch probieren, und die Verkäuferin fragt, was ich zuhause zubereite. Ein gutes Zeichen ist, wenn sie auch mal sagt, dass ein Tee gerade nicht ihr bester ist.
Zur Haltbarkeit: Grüntee eher ein halbes bis ein Jahr, Schwarztee ein bis zwei Jahre, jeweils in lichtdichten Dosen und ohne Gerüche in der Nähe.
27. August 2026 um 20:44 Uhr als Antwort auf: Teeverkostung zuhause für sechs Leute, wie baue ich das auf? #11743Katrin B.
TeilnehmerUpdate: War ein Erfolg. Ich habe es bei vier Sorten und einer Zugabe belassen, ganz blind, mit Notizzetteln. Gewonnen hat überraschend der Oolong. Der Pu-Erh war die Geschmacksspaltung des Abends, zwei fanden, er riecht nach nassem Waldboden 😄 Danke für die Tipps mit dem Wasser zwischendurch.
29. Juli 2026 um 22:10 Uhr als Antwort auf: Kölner Leitungswasser für Tee, taugt das oder lieber Filter? #11732Katrin B.
TeilnehmerWichtig ist nicht nur die Gesamthärte, sondern auch der gesamte Mineralgehalt. Bei sehr weichem Wasser schmecken Grüntees oft schöner, bei härterem Wasser kommen Schwarztees besser klar. Mach den Test: eine Tasse mit Leitungswasser, eine mit Filterwasser, sonst alles gleich. Und das Wasser immer frisch aufkochen, nicht ein zweites Mal.
25. Juli 2026 um 23:40 Uhr als Antwort auf: Sencha wird bei mir immer bitter, was mache ich falsch? #11727Katrin B.
TeilnehmerDu bist es wahrscheinlich, aber das ist leicht zu beheben. Sencha mag kein kochendes Wasser. Nimm 70 bis 80 Grad, einen Teelöffel auf etwa 150 Milliliter, und lass ihn nur 60 bis 90 Sekunden ziehen.
Wenn Du kein Thermometer hast: Das gekochte Wasser erst in eine zweite Tasse und von dort in die Kanne gießen, das kühlt schon um ein paar Grad ab.
18. Juli 2026 um 22:41 Uhr als Antwort auf: Darjeeling First Flush oder Second Flush, was ist eigentlich der Unterschied? #11723Katrin B.
TeilnehmerDer First Flush ist die erste Ernte im Frühjahr, meist März bis April, direkt nach der Winterruhe der Pflanzen. Der Tee ist hell, oft ins Grünliche, blumig und leicht herb. Der Second Flush kommt ab Mai oder Juni, ist dunkler in der Tasse, fruchtiger und runder, oft mit dieser Muskatellernote.
Besser ist Geschmackssache. Zum Aufbrühen: First Flush eher 90 bis 95 Grad und etwa 3 Minuten, Second Flush 95 Grad und 3 bis 4 Minuten. Ich würde beide nebeneinander probieren, dann merkst Du es sofort.
Katrin B.
TeilnehmerDann fang ich mal an. Katrin, 38, Hamburg, Grafikerin. Ich bin über einen Sencha im Urlaub in Kyoto zum Tee gekommen und habe seitdem ein halbes Regal voll.
Ich möchte hier vor allem lernen, wie ich Oolong richtig hinbekomme, bei mir schmeckt der entweder dünn oder nach nichts. Und ich organisiere gern kleine Verkostungen für Freundinnen.
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